TERVETULOA – WILLKOMMEN

Die DFG – Ihr Partner, wenn es um Finnland geht

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft (DFG) ist mit über 10.000 Mitgliedern die drittgrößte der Deutsch-Ausländischen Freundschaftsgesellschaften.
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Die DFG bundesweit bietet nicht nur das organisatorische Dach für zur Zeit 68 Deutsch-Finnische Städtepartnerschaften sondern bietet über die Landes- und Bezirksvereine unter anderem Anlaufstelle für Finnen, die in Deutschland ihren zeitweiligen oder auch dauerhaften Lebensmittelpunkt eingerichtet haben und für Deutsche, die auf unterschiedliche Art Beziehungen zu Finnland pflegen, ausbauen oder auch einfach ein ausgeprägtes touristisches Interesse an Finnland entwickelt haben.

Die Beweggründe, sich in der DFG zu engagieren sind so vielfältig wie die Zahl der Seen in Finnland, ein Ziel eint jedoch alle: wir wollen die Völkerverständigung ausbauen, das friedliche Miteinander pflegen, das Zusammenwachsen vertiefen und die Neugier an Land und Leuten wach halten!

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über uns und können bei Interesse auch gleich auf diesem Wege Mitglied werden. Wer unentschlossen aber neugierig geworden ist, den laden wir gern zu einen unserer nächsten Veranstaltungen ein.  Über die Seite „Aktuelles“ finden Sie schnell unsere nächsten Aktivitäten.

Die DFG – Unsere Geschichte, Ziele und Aufgaben

Wie kann man Mitglied der DFG werden?

Wo ist die DFG?

DFG – Ihr Partner wenn es um Finnland geht

Der Ball rollt wieder zum zweiten Stammtisch des Jahres!

Liebe Freunde,

im Auftrag des Vorstandes darf ich Euch zum nächsten Stammtisch einladen:DSC00011

Am Mittwoch, 03.02.2016 um 18:00 Uhr in Resis Volltreffer Bowling, Berliner Str. 157, 07546 Gera (www.bowling-gera.de)

Ihr könnt direkt am IHK-Bildungszentrum vorbei fahren und vor Resis parken.
Es dürfen eigene Schuhe verwendet werden – aber keine Straßenschuhe!
Ein paar Minuten vorher ankommen schafft Vorlauf für den pünktlichen Start.

Schön wäre eine Rückmeldung der Teilnehmer zur Planung der Bahnen.
3 Bahnen sind vorbestellt. Sollten mehr oder weniger als geplant teilnehmen, dann muss ich schnell korrigieren.

Wer also nicht erst auf den Anruf von Roland wartet und per email Bescheid gibt, macht es uns leichter.
Denkt bitte daran, dass wir im Anschluss die Jahresaktivitäten besprechen wollen, also sollten spätestens bis zum Stammtisch Eure Vorschläge mitgeteilt werden.
Bis dahin eine gute Zeit!

Lämpimät terveiset!
Klaus Franke
im Auftrag des Vorstandes
Deutsch-Finnische Gesellschaft Gera e.V.

Erster Stammtisch des neuen Jahres

20160107_110759Turnusmäßig am ersten Mittwoch des Monats ist Stammtischtag für die DFG Gera. So trafen sich die Unentwegten und Erreichbaren am gestrigen 06.01.2016 zum Stammtisch im Geraer „Paulaner“ und berieten über die Aufgaben und Termine des neuen Jahres.

Zunächst wünschte der Vorsitzende Torsten Blau allen Anwesenden ein erfolgreiches und gutes neues Jahr und vor allem „Gesundheit, Gesundheit, Gesundheit“. Selbstredend gilt dieser Wunsch auch für alle Mitglieder der DFG in Thüringen. Wie wichtig der Wunsch ist, erfuhren die Anwesenden aus der Mitteilung über die Erkrankung zweier Mitglieder, die den Jahreswechsel im Krankenhaus verbringen mussten. Deshalb auch von hier aus an Klaus Rudolph und Torsten Weiß die herzlichsten Genesungswünsche!

Torsten Blau zog ein Fazit über die letzten Aktivitäten im alten Jahr und bedankte sich vor allem für den Einsatz der fleißigen Aktiven beim Verkauf auf dem Stand zum Adventsmarkt und der Vorbereitung des Pikku Joulu Festes. Für die Vorhaben des neuen Jahres, welches in der DFG-Arbeit auch im Zeichen des 150. Geburtstages von Jan Sibelius und des 100-jährigen Bestehens der Finnischen Republik steht, wurden alle Mitglieder aufgerufen bis zum nächsten Stammtisch am 03. 02.2016 Ideen und dazugehörige Verantwortlichkeiten an den Vorstand einzureichen. Beim nächsten Stammtisch wird darüber beraten und der Terminplan aufgestellt.

Jetzt schon fest steht der Termin für ein Konzert der Thüringer Konzertreihe mit Werken von Jan Sibelius in Gera. Am 22.04.2016 werden die Akteure ihr Programm im Barocksaal des Heimatkundemuseums aufführen. Weiter Spielorte werden Weimar, Erfurt und Suhl sein. Details dann in einem gesonderten Hinweis.

Einen Veranstaltungshinweis an alle Interessierten auch gleich an dieser Stelle: das überaus beliebte Neujahrskonzert findet in diesem Jahr am 16.Januar im Geraer Rathaussaal mit zwei Spielzeiten statt. Erste Vorstellung um 17:00 Uhr und die Zweite um 10:00 Uhr. Die immer wieder große Nachfrage empfiehlt trotz der zwei Vorstellungen rechtzeitige Kartenvorbestellung!

 

Schloß Ettersburg

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Jean Sibelius und seine Nachfolger

Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr (Gewehrsaal) und 19 Uhr (Schlosskirche),
Eintritt für jedes Konzert 15 €, für beide Konzerte 25 €

Es musizieren Annikka Konttori-Gustafsson (Klavier), Senja Konttori (Violoncello) und Kaj-Erik Gustafsson (Orgel) aus Finnland. Es erklingt bekannte Kammermusik von Jean Sibelius, außerdem Werke von Sulo Salonen, Erkki Salmenhaara und Kaj-Erik Gustafsson.

Als erstes Land in Europa testet Finnland das Bedingungslose Grundeinkommen

Die neue finnische Regierung hat als erste in Europa beschlossen, ein Experiment mit dem Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) umzusetzen. Genaue Details zu den Plänen, die im Koalitionsvertrag verankert wurden, sind noch nicht bekannt. Rund 80 Prozent der Finnen halten den Versuch dennoch für eine gute Idee. Verschiedene andere Tests eines BGE, beispielsweise in Kanada und Afrika, zeigen, dass die Idee funktionieren kann.Die Debatte um ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) wird auch in Deutschland, wo ein verkorkstes Hartz- IV-System derzeit noch den sozial-staatlichen Standard darstellt, lebhaft diskutiert. Befürworter der Grundeinkommens-Idee sind gut vernetzt und werben aktiv für ihre Idee. Gleichsam gilt Deutschland nicht unbedingt als experimentierfreudig in finanz-politischen Angelegenheiten. Wenig erstaunlich ist es da, dass nun zunächst in der europäischen Peripherie, nämlich in Finnland, die Idee in der Realität getestet werden soll.

Die Vorschläge der Höhe des finnischen Test-BGE reichen von 440 Euro bis 1.166 Euro. Bereits 1974 bewies die kanadische Stadt Dauphin, dass die Idee durchaus erfolgreich sein kann. Dort führte ein BGE-Experiment mit 1.000 Familien zu zahlreichen positiven Effekten. Nicht nur mussten die Teilnehmer als Folge geringeren ökonomischen Drucks seltener zum Arzt und senkten damit auch die Kosten für das Gesundheitssystem, auch erreichten die Kinder der Familien überdurchschnittlich hohe Schulabschlüsse. In einer Studie wurde Dauphin später „die Stadt ohne Armut“ genannt. Auch in Afrika gab es bereits erfolgreiche BGE-Versuche

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein Konzept mit Sprengkraft, stellt es doch bisherige Dogmen der Sozialstaatsidee radikal in Frage. Die Idee klingt zunächst einfach: Jeder Mensch soll eine staatliche Grundsicherung erhalten, unabhängig von Alter, Geschlecht, Vermögen, Ausbildung oder Tätigkeit – bedingungslos eben. Befürworter verweisen nicht nur auf eine Zunahme individueller Handlungsmöglichkeiten und massive bürokratische Einsparungen im Vergleich zu gängigen Sozialstaatsmodellen, für viele Verfechter eines Grundeinkommens spielen auch ethische Fragen eine Rolle. Die Grundversorgung eines Menschen soll nicht abhängig von dessen ökonomischer Leistungskraft sein, sondern generell – als gesellschaftliche Aufgabe – gesichert werden. Für viele stellt ein Bedingungsloses Grundeinkommen auch eine Absage an die Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft dar.

Gegner eines Bedingungslosen Grundeinkommens finden sich vor allem in zwei Lagern: Bei klassischen Marxisten und Gewerkschaftern, die oft Arbeit als das Maß aller Dinge ansehen, und ihre „Klasse“ ins Hintertreffen geraten sehen, sowie bei dogmatischen, marktradikalen Libertären, für die jedwede staatliche Umverteilung (so auch Steuern) gleichbedeutend ist mit Diebstahl. Nach Abwägung aller Argumente, kann das Konzept aber als durchaus sinnvoll erachtet werden. Anstatt diese Fragen jedoch nur im theoretischen Rahmen zu behandeln, macht es durchaus Sinn sich die Ergebnisse des finnischen Experiments genauer anzuschauen sowie weitere Experimente dieser Art auf den Weg zu bringen.

Quelle: http://www.rtdeutsch.com/24207/international/als-erstes-land-in-europa-testet-finnland-das-bedingungslose-grundeinkommen/

Finnische Ausbilder interessiert an Erdwärmetechnik

  

Lehrkräfte des größten Erwachsenenbildungszentrums aus Finnland tourten gestern durch Ostthüringen. Die Paitzdorfer Firma Rohn hatte eine Besichtigungsfahrt organisiert.

Von Steffen Beikirch
Gera. Wenn acht Männer vor einem schwarzen Loch hocken und interessiert hinein schauen, dann muss es etwas Technisches sein. Gestern Mittag spielte sich genau diese Szene in der Geraer Franz-Petrich-Straße 92 ab.

Auf der Baustelle waren Matti Vesalainen und seine Kollegen von der Einrichtung Amiedu aus Helsinki zu Gast. In dem Erwachsenenbildungszentrum gehen pro Tag 4000 Studenten ein und aus, sagt Vesalainen. Sie werden dort qualifiziert und auch zu Berufsabschlüssen geführt. Darunter Migranten und Menschen mit Handicap.

In Deutschland weilten die Lehrkräfte eine Woche zu Weiterbildungszwecken.

Sie besuchten unter anderem eine Fachhochschule in Berlin, die TU Dresden und die Paitzdorfer Firma Rohn. Geschäftsführer Jens Dietrich hatte eine Baustellen-Rundreise organisiert. In Gera stellte er die Erdwärme-Nutzung in einem Mehrfamilienhaus vor. Das Besondere: Die Geothermie-Bohrungen fanden direkt unter dem späteren Haus statt. Vier Leitungen bringen aus 90 Metern Tiefe zehn Grad Celsius in den Keller.

Zwei Wärmepumpen mit einer Leistung von jeweils zehn Kilowatt machen daraus später 35 bis 38 Grad, die dann auf die Fußbodenheizungen im gesamten Haus verteilt werden. Die Finnen waren begeistert von der Technik – und auch von dem Aufwand, den die Deutschen bei der Altbausanierung betreiben.

Doris Oswald neue Vorsitzende

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft Thüringen hat einen neuen Vorstand. Dieter Hischer, der langjährige Geraer Vorsitzende trat aus persönlichen Gründen nicht wieder für dieses Amt an.

Gera/Schmalkalden. Die Deutsch-Finnische Gesellschaft (DFG) Thüringen hat eine neue Vorsitzende. Aus den Reihen der Vereinsmitglieder wurde Doris Oswald ausgewählt, den Thüringer Landesverband künftig zu leiten. Sie gilt als eine der „guten Seelen“ der DFG.
Ansonsten brachte die turnusmäßige Wahlversammlung, die die DFG bei ihrem Besuch der Landesgartenschau in Schmalkalden durchführte, keine Veränderungen im Vorstand, wie der Verein mitteilte.
Es ist 17 Jahre her, dass in Gera die DFG neu gegründet wurde, um in Thüringen aus einigen versprengten Mitgliedern dieses zweitgrößten Freundschaftsvereins der Bundesrepublik eine handlungsfähige Organisation zu machen. An der Spitze stand von Anfang an Dieter Hischer, der nun aber aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegte. Die Mitglieder sprachen ihm großen Dank für die bisherige, erfolgreiche Arbeit aus.
Beim Rückblick wurde zum Beispiel an die Durchführung der Hauptversammlung der Bundesorganisation in Gera erinnert oder an die Übergabe des Kinderbuches „Uppo Nalle“ in Deutsch an die Bibliothek und verschiedene Einrichtungen in Gera. Die geplanten Vorhaben der DFG richten sich vor allem auf die weitere Stärkung des Vereins, indem neue Mitglieder gewonnen werden sollen.

Uppo Nalle ist bald wieder da

Uppo Nalle ist bald wieder da

Holzkünstler Marcus Malik in seiner Werkstatt in Gera-Steinbrücken mit der finnischen Kinderbuchfigur Uppo Nalle. Foto: Christiane Kneisel

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Gera. Noch ist sein Platz im finnischen Partnerschaftsgarten im Hofwiesenpark, in dem er seit der Buga 2007 stand, verwaist. Doch nicht mehr lange. Uppo Nalle, der kleine Märchenbär, kommt wieder. In der Werkstatt von Holzkünstler Marcus Malik in Gera-Steinbrücken entsteht die finnische Kinderbuchfigur derzeit neu.

Die originale Bärenfigur, schon mehrmals in der Vergangenheit repariert, wurde beim Hochwasser 2013 so arg beschädigt, dass sie nicht mehr im Freien aufgestellt werden konnte. Mit Mitteln aus dem Hochwasserfonds des Landes sorgten nun die Deutsch-Finnische Gesellschaft Thüringen e. V. in Absprache mit der Kultur GmbH der Stadt Gera als Eigentümer für Ersatz.

Mit einem Durchmesser von etwa 1,20 Meter war der Stamm aus dem Sächsischen Landesforst geliefert worden. Marcus Malik arbeitete Uppo Nalle mit der Kettensäge aus dem widerstandsfähigem Eichenholz heraus. Nun bekommt der Bär noch „Fell“ – natürlich auch mit Hilfe des schweren Geräts. „Die Stiefel erhalten rote Farbe, der Bär wird lasiert“, erklärt der Holzkünstler.

Zwei, drei Zentimeter größer als das Original und auf jeden Fall kompakter ist der neue Bär. Damit wird eventueller Zerstörungswut und Beschädigungen gleich von vornherein Einhalt geboten. „Der Bär ist so massiv und kompakt, dass nichts mehr daran kaputtgehen kann“, versichert Marcus Malik. Lediglich am Buch, das der hölzerne Bursche in seinen Pfoten hält, wird der Steinbrückener nach gegebener Zeit Risse nachbessern. „Denn hier läuft der Kern des Stammes durch und werden sich unvermeidlich einige Risse zeigen, wenn das Holz austrocknet“, erklärt er. Rund 200 Kilogramm wiegt die Holzskulptur – keine leichte Sache also für Diebe, sie schnell mal „mitzunehmen“. Selbstverständlich wird Uppo Nalle noch mit seinen bekannten Accessoires – Schirm, Hut und Tasche – ausgestattet. Was dabei genau zum Einsatz kommen wird, darüber grübelt Marcus Malik noch. Alles soll recht wetterbeständig sein – und nichts für Langfinger. Voraussichtlich im Herbst wird Uppo Nalle fertig sein – und wohl ab Frühjahr wieder Besucher im Hofwiesenpark begrüßen.

Hyvää syntymäpäivää, Nokia!

Wer heute nicht mehr so ganz jung ist, wird sich gerne an Nokia erinnern: Für die meisten war das erste eigene Handy ein Nokia. Als ganz so unverwüstlich wie die ersten GSM-Knochen hat sich der 150 Jahre alte Konzern aber nicht erwiesen.

150 Jahre und kein bisschen leise: Das finnische Unternehmen Nokia kann auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken. Aus einer Papierfabrik wurde im Laufe der Jahrzehnte ein Industriekonglomerat und ein Telekommunikationsriese, der Technikgeschichte geschrieben hat. Ins kollektive Gedächtnis der Babyboomer und der Generation X hat sich Nokia mit seinen Mobiltelefonen eingebrannt, die lange Jahre Standards setzten. Heute ist das Unternehmen vor allem ein Netzwerkausrüster und damit auf einem anderen traditionellen Geschäftsfeld aktiv.

Gründung als Papiermühle

Am 12. Mai 1865 gründete der Bergbauingenieur Fredrik Idestam an den Tammerkoski-Stromschnellen in Tampere seine erste Papiermühle. Mit dem zweiten Betrieb am Nokianvirta-Fluss gründete Idestam eine Aktiengesellschaft und taufte das Unternehmen 1871 wie die dortige Ansiedlung: Nokia. „Heute ist ein Tag zum feiern“, teilte der aktuelle CEO Rajeev Suri zum runden Jubiläum mit. „Unsere Geschichte ist eine des Wandels: Von Papier zu Kabeln, von Gummistiefeln zu Fernsehern, von Mobiltelefonen zum heutigen Nokia.“

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Nokia Teil eines Konsortiums nominell unabhängiger Unternehmen, die neben Papier auch Gummiartikel (Reifen und die berühmten Gummistiefel) und Telefon- und Stromkabel produzierten. Erst 1967 wurde daraus das heute bekannte Nokia geformt. Das Unternehmen stellte Gummiprodukte sowie Kabel her und war in der Energieerzeugung und Forstwirtschaft aktiv.

Telefonkabel als Keimzelle

Und dann war da noch die 1960 gegründete Elektroniksparte des Kabelherstellers Suomen Kaapelitehdas, die zur Keimzelle des heutigen Hightech-Konzerns wurde. Seit den 1970ern lieferte Nokia auch Produkte für den Telekommunikationssektor. Später waren die Finnen maßgeblich an der Entwicklung des GSM-Standards für Mobiltelefonie beteiligt und haben 1992 ihr erstes GSM-Handy auf den Markt gebracht: Das Nokia 1011.

Mit dem fortschreitenden Ausbau der Mobilfunknetze in Europa wuchs Nokias Erfolg als der Handyhersteller der ersten Stunde: Das erste Handy einer ganzen Generation war im Zweifel ein Nokia. Über die Jahre haben die Finnen eine schier unüberschaubare Modellvielfalt geschaffen. Man kann dem Nokia der frühen Jahre nicht vorwerfen, zu wenig experimentiert zu haben. Dabei sind legendäre Handys herausgekommen, aber auch echte Designkatastrophen und phänomenale Flops.

Mit dem Smartphone verließ die Finnen das Glück. Zwar hat Nokia die neue Geräteklasse anfangs maßgeblich geprägt: Der 1996 eingeführte Communicator hat heute noch viele Fans. Doch auf neue Konzepte und frische Konkurrenz reagierte der finnische Riese zu selbstgefällig und behäbig. Als Apple sich 2007 anschickte, die ganze Branche auf den Kopf zu stellen, tat der damalige CEO Olli-Pekka Kallasvuo das iPhone noch als „Nischenprodukt“ ab.

Mit dieser kolossalen Fehleinschätzung stand der Nokia-Chef damals allerdings nicht alleine da. Auch Steve Ballmer, zu dieser Zeit schon Microsoft-CEO, war überzeugt, das iPhone habe „keine Chance“ auf nennenswerte Marktanteile. Nokia schaffte es nicht, sein Betriebssystem Symbian zukunftsfähig zu machen, und scheiterte später auch mit interessanten Experimenten wie MeeGo. Und Microsoft war mit dem durchaus gelungenen Windows Phone zu spät dran.

Strategische Fehler

Beide Unternehmen versuchten ihre strategischen Fehler später mit einer glücklosen Allianz wettzumachen. An deren Ende standen die Übernahme von Nokias Handy-Sparte durch Microsoft und ein massiver Stellenabbau. Nokias heutiges Kerngeschäft ist auch das Ergebnis einer 2007 geschlossenen unglücklichen Ehe: Siemens, immer auch mit eigenen Problemen beschäftigt, war aus der gemeinsamen Netzwerktochter ausgestiegen.

Nach einer Sanierung blickt Nokia Networks heute wieder zuversichtlich in die Zukunft. Die Finnen haben noch viel vor: So will Nokia den französisch-amerikanischen Wettbewerber Acatel-Lucent übernehmen. Die Kartensparte HERE steht unterdessen zum Verkauf. Interessenten sollen zum einen die deutschen Automobilhersteller sein, zum anderen winkt der US-Fahrtenvermittler Uber mit ein paar Milliarden. Eine Rückkehr ins Handygeschäft schließen die Finnen aus.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/150-Jahre-Hyvaeae-syntymaepaeivaeae-Nokia-2645896.html

Bürgermeister zum Gespräch bei der DFG

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Der erste Mittwoch im Monat ist bei den Mitgliedern der deutsch-finnischen Gesellschaft Gera stets verplant. Unser monatliches Beisammensein im April wurde von zwei besonderen Gästen bereichert: Gemeinsam mit Dr. Brehme und Bürgermeister Dannenberg widmeten wir uns dem Thema „Städtepartnerschaften in Gera“. Da ist die Verbindung zwischen Gera und dem finnischen Kuopio natürlich nur ein Beispiel. Ein schriftlich ausgearbeitetes Konzept soll Mitte des Jahres als Grundstein zur Sicherung und zur Förderung dieser Städtepartnerschaften dienen. Finanziert durch Spendengelder und gestützt durch die entscheidenden Säulen Bürger/Vereine – Stadtverwaltung – Unternehmen – Schulen sollen die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Städten wiederbelebt werden. Bereits bestehende Verbindungen auszubauen, aber auch neue Bänder zu knüpfen sind Ziele für die Zukunft. Gegenseitige Besuche können dabei das Verständnis der Kulturen untereinander fördern und verleihen den Verbindungen eine persönliche Note. Dieser angenehmeAbend mit interessanten Fakten und fruchtbarem Gedankenaustausch war für alle Beteiligten eine Bereicherung. Auch in Zukunft möchten wir als Deutsch-Finnische Gesellschaft unseren Beitrag zu einer funktionierenden Partnerschaft zwischen Gera und Kuopio leisten und freuen uns schon jetzt auf erste Erfolge!

2015

Weitere Termine aus unserer Jahresplanung für Euch zur eigenen  Planung UND mit der Bitte um weitere Vorschläge bzw. Anregungen:
1.  Stammtisch/ Info-Austausch
Stammtisch  Gera      In der Regel 1. Mittwoch im Monat , teilweise thematisch geplant
Stammtisch  Weimar  In der Regel letzten Mittwoch im Monat, teilw. mit Themen
2. JUHANNUS-Fest
Termin:       Sa., 20.06.15
Ort:             vorgeplant:   Gera-Thränitz,   mit  Sommersondenwend – Feuer
Spiele und andere Kurzweil vorgesehen, auch für Kinder
3. ThüringenTag 2015 in Pössneck
Termin:       So., 28.06.2015   Beginn 14.00 Uhr,  Aufstellung entspr. eher
Wir wollen am Festumzug als Laufgruppe DFG Thüringen e.V. mit DFG-Logo-T-Shorts, UPPO NALLE und „Trageelementen“ teilnehmen (wie im Herbst 2014 zum Festumzug 777 Jahre Gera),
gern auch mit Kindern
4.  PICCO JOULU
Termin:       Fr., 04.12.15   Beginn 18.00 Uhr
Ort:             Gera, Begegnungsstätte der Wohnungsbaugenossenschaft Union e.G., Schenkendorfstrasse 28
Traditionsgemäss bringt jeder seinen Beitrag in Form von finnischen Festtagsspezialitäten mit  ( Rezepte im Internet unter www.dfg-gera.de , gern auch weitere Ergänzungen erwünscht )
gern auch mit Kindern
5.  Adventsmarkt der Vereine  Sa/So 2. Advent  Gera
Termin: So., 06.12.15 Essen + Trinken an einschl. Info- Materialien, Mitwirkende wieder gesucht.
Im“DFG-MÖKI“ bieten wir finnlandtypisches  Essen und Trinken an sowie DFG-Infos
6.  In Vorbereitung: Anlässlich des 150. Geburtstages von Jan Sibelius planen wir eine Finnische Konzertwoche mit Musikern aus Thüringen und Finnland unter der Leitung                                                                    von unserem DFG-Freund Prof.Volkmar Lehmann aus Weimar
Termin:        01. – 08.11.15  (Vorplanung)
Orte:            Weimar-Ulrichshalben, Suhl, Meinigen, Gera, evtl. Erfurt (lt. Vorplanung)
Teilnahmemeldungen oder auch sonst Kontaktaufnahme mit uns sehr gern erbeten , besonders auch von unseren Mitgliedern, die leider wenig Kontakt zu den Stammtischen haben können.